
Wohnhausbrand an der Loreley in St. Goar: Zwei Personen verletzt, Kriminalpolizei ermittelt zur Ursache, B9 wieder frei befahrbar.
Ein Montagvormittag, der in St. Goar schnell anders verlief als geplant. An der Loreley geriet in einem Wohnhaus die Dachgeschosswohnung in Brand, aus bislang ungeklärter Ursache. Wie das Polizeipräsidium Koblenz mitteilt, rückten Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst aus und waren mit mehreren Kräften vor Ort. Das zeigt: Wenn es in so einem Moment schnell gehen muss, ist genau das wichtig — schnell, koordiniert, vor Ort.
Das Feuer konnte gelöscht werden. Wie die Polizei in ihrer Erstmeldung berichtete, erlitten dabei mindestens zwei Personen Verletzungen. Details dazu waren zu diesem Zeitpunkt noch offen.
Ein paar Stunden später lieferte die Polizei nach. Betroffen waren der Wohnungsmieter sowie eine Ersthelferin. Der Mieter wurde zwischenzeitlich in eine Brandklinik verlegt, bei der Ersthelferin besteht nach Polizeiangaben der Verdacht auf eine Rauchvergiftung. Das macht noch einmal deutlich, wie schnell aus einer helfenden Geste im Ernstfall eine eigene Gefährdung werden kann — und wie sehr es auf professionelle Nachsorge ankommt.
Die Ermittlungen zur Brandursache liegen inzwischen bei der Kriminalpolizei. Zur Schadenshöhe kann die Polizei nach eigenen Angaben derzeit noch nichts sagen. Das ist bei frischen Brandfällen keine Seltenheit — erst müssen die Spuren gesichert und ausgewertet werden, bevor belastbare Zahlen stehen.
Für den Einsatz musste die Bundesstraße 9 zeitweise gesperrt werden. Laut Polizeipräsidium Koblenz ist die Strecke inzwischen wieder uneingeschränkt befahrbar. Wer also in den vergangenen Stunden einen Umweg über St. Goar eingeplant hatte: Die Fahrbahn ist wieder frei.
Auch BILD berichtete über den Einsatz an der Loreley und bestätigte, dass mindestens zwei Personen verletzt wurden, während Details zu den Verletzungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht bekannt waren.
Ein Wohnhausbrand mitten im Ort, zwei Verletzte, eine gesperrte Bundesstraße — und am Ende ein Einsatz, der nach Lage der bisherigen Informationen glimpflich verlaufen ist. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter zur Ursache, über die Schadenshöhe gibt es noch keine Angaben. Man merkt an solchen Tagen, wie dünn die Grenze zwischen einem ganz normalen Montag und einem Ausnahmezustand sein kann. Gut, dass Einsatzkräfte in der Region genau dann da sind, wenn es darauf ankommt.






Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.
Dein Beitrag für Antenne Koblenz
Kommentar verfassen
Teilen Sie uns Ihr Anliegen mit. Wir prüfen Ihren Beitrag und veröffentlichen ihn nach Freigabe.